Soest Protect arbeitslos!

Soest Protect - arbeitslos!
Der allseits unbeliebte private „Sicherheitsdienstleister“ Soest Protect Security hat sich in die Arbeitslosigkeit verabschiedet. Nachdem in der Vergangenheit immer häufiger Stimmen laut wurden, die sich gegen die uniformierten Lachnummern in der Soester Innenstadt aussprachen, ist zumindest in dieser Hinsicht ein guter Start ins Jahr zu verzeichnen. Da laut Soester Anzeiger der Vertrag mit Soest Protect ausgelaufen sei und das Paderborner Unternehmen ADU das „wirtschaftlichste Angebot“ vorgelegt habe, habe sich die Stadtverwaltung gegen die Dienste von den Soester Sicherheits-Clowns entschieden. Nicht weiter verwunderlich, bedenkt man, dass SPS vor allem durch Inkompetenz, aggressives Verhalten und nicht zuletzt die Einstellung eines stadtbekannten Soester Neonazis von sich Reden machte.
Wie einem Kommentar der Antifaschisten Aktion Soest zu entnehmen ist, wird Soest Protect sich wohl nicht nur aus Soest „verabschieden“. Auch aus den Aufträge in Wickede habe sich SPS wegen „schlechter Auftragslage“ zurückgezogen; des weiteren sei der Geschäftsführer seit Tagen nicht erreichbar. Wir sehen das plötzliche Ende unserer Hassliebe zu Soest Protect mit einem großen lachenden, aber auch mit einem kleinen weinenden Auge: Werden wir nun all die lustigen Szenen missen, wenn sich überforderte Möchtegern-Securitys erfolglos gegen Betrunkene durchzusetzen versuchen? Oder nie wieder dabei zusehen dürfen, wenn Soest Protect durch sein Verhalten eine völlig friedliche Situation zur Eskalation bringt?