Soester Securityunternehmen geht zu weit!

Wieder einmal rückt sich das Soester Securityunternehmen, das für vermeintliche Sicherheit in der Soester Innenstadt sorgen soll, in ein zunehmend schlechteres Licht. Gerade diejenigen Jugendlichen, die sich an Wochenend-Abenden in der Soester Innenstadt aufhalten und in der Lokalpresse gerne pauschalisiert als „Randalierer und Störenfriede“ dargestellt werden, haben sich ihre eigene Meinung über die Schlägertrupps in Uniform gemacht. Nicht nur, dass das besagte Soester Unternehmen dafür bezahlt wird, repressiv gegen Jugendliche vorzugehen, um sie möglichst aus der Innenstadt zu „verjagen“ – auch der Ruf des inkompetenten und unseriösen Verhaltens eilt den selbsternannten Ordnungshütern voraus.
Doch der Anblick, der sich Antifaschisten der Jugend-Antifa Soest bot, schoss wirklich endgültig den Vogel ab: Zu dem Team der uniformierten Witzfiguren gehört nun anscheinend auch ein stadtbekannter Soester Neonazi; einer der Mitbegründer der „Freien Kameradschaft Soest“. Die unfassbare Tatsache, dass eine eindeutig dem rechten Milieu angehörige Person auf Jugendliche losgelassen wird, scheint von der Geschäftsführung, obwohl diese eindringlich darauf hingewiesen wurde, bewusst ignoriert oder für unproblematisch befunden worden zu sein. Dabei wird auf der Homepage des Unternehmens mit „Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, professionellem Handeln sowie Souveränität in Konfliktsituationen“ geworben. Dass es sich dabei um leere Phrasendrescherei handelt, dürfte längst jedem klar sein, der das Sicherheitspersonal schon „live“ erlebt hat. Die Jugend-Antifa Soest ist jedoch der Meinung, dass das Unternehmen mit der Einsetzung des Soester Nazis als Ordnungshüter zu weit gegangen ist! Gerade für alternative Jugendliche ist diese provokative Bedrohung in Uniform ein untragbarer Zustand. Wir fordern daher: Keine Faschos im Schafspelz! Schluss mit dem Märchen vom „Freund und Helfer“ im Security-Kostüm!